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Leserbriefe

Leserbriefe

Deklarationswunsch

Gerne verlassen wir uns darauf, dass drin ist, was draufsteht. Beim Einkauf erwarten wir, dass bei Produkten der Herkunftsort deklariert wird....

Knacknuss Samenspende

Die Abstimmung zur „Ehe für Alle“ bewegt. Sie bringt den neu dazu gehörenden Paaren eine Gleichberechtigung, die ich gerne unterstützen würde. Wenn...

Ärztliche Gedanken zu den Agrarinitiativen

Bezüg­lich der Pes­ti­zide gibt es klare Hin­weise für eine erhöh­tes Auf­tre­ten von Krebs­er­kran­kun­gen und neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen bei chro­ni­scher Expo­si­tion mit Pes­ti­zi­den selbst in gerin­gen Dosen.Eine wis­sen­schaft­lich zuver­läs­sige Meta-Analyse ergab 2017, dass Men­schen mit berufs­be­ding­ter Expo­si­tion mit Pes­ti­zi­den ein mehr als 50 % höhe­res Risiko haben, an Par­kin­son zu erkran­ken. Pes­ti­zide blei­ben tra­gi­scher­weise über Jahr­zehnte in den Böden und gelan­gen auch ins Trink­was­ser. Da Trink­was­ser und Böden zusätz­lich auch durch Stickstoff-Überfrachtung belas­tet sind, wel­che aus der Nutz­tier­hal­tung ent­steht, for­dert die Trinkwasser-Initiative zudem, dass nur so viele Tiere auf einem Hof gehal­ten wer­den sol­len, wie mit Fut­ter aus der Umge­bung ernährt wer­den kön­nen. Im Mit­tel­land ent­hält das Trink­was­ser man­cher­orts erhöhte Nitrat­werte, was einer neue­ren Stu­die zufolge mit einem erhöh­ten Darmkrebs-Risiko ein­her­geht.

 

Liebe Bau­ern, ihr seid nicht schuld daran, dass die Gefahr der Pes­ti­zide und Nitrate frü­her unter­schätzt wurde. Die Initia­ti­ven tref­fen euch hart, aber aus gesund­heit­li­cher Sicht sind sie nötig.

 

Regula Streck­ei­sen, Dr. med., Romans­horn

 

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