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Newsartikel

Medienmitteilung der EVP Thurgau zu den Nationalratswahlen vom 20. Oktober 2019

Bildlegende von links: Jon-Peider Denoth, Simon Frey, Roland Wyss, Pascale Leuch, Julia Diem, Elisabeth Rickenbach, Deborah Möckli-Meyer, Doris Günter, Roger Stieger (auf dem Bild fehlen Nina Beerli, Ornina Tekin, Adrian Ziörjen)

EVP Thur­gau will Prä­senz mar­kie­ren und den Wäh­ler­an­teil stei­gern

Die EVP Thur­gau tritt mit zwei Lis­ten zu den NR-Wahlen vom 20. Okto­ber 2019 an. Neben der Stamm­liste will die Junge EVP (jevp) vor allem junge Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler anspre­chen. Am 12. Juni 2019 wurde in Frau­en­feld der Start­schuss zum Wahl­kampf gege­ben.

Das Motto der EVP Thur­gau lau­tet ‚Mit Lei­den­schaft für Mensch und Umwelt‘. Damit wird dem Par­tei­pro­gramm Rech­nung getra­gen, in wel­chem das Thema Fami­lie den ers­ten Schwer­punkt bil­det. Trag­fä­hige Fami­lien haben gros­sen Anteil am Wohl­er­ge­hen der Schweiz – sei dies im gesell­schaft­li­chen wie auch im wirt­schaft­li­chen Kon­text. Ein hoher Stel­len­wert legt die EVP auch auf den Erhalt der Schöp­fung für die kom­men­den Gene­ra­tio­nen, wes­halb die Par­tei die Natur und die Res­sour­cen nach­hal­tig nut­zen und wir­kungs­voll schüt­zen will. Die EVP will als Brü­cken­bauer die Fair­ness bei der gemein­sa­men Gestal­tung der Zukunft för­dern und zu einer kon­struk­ti­ven poli­ti­schen Kul­tur bei­tra­gen. Diese Grund­hal­tung lag auch der Grün­dung der EVP Schweiz vor 100 Jah­ren zugrunde. Die Mut­ter­par­tei fei­erte im April ihr Jubi­läum auf dem Gur­ten in Bern. Die EVP Thur­gau will denn auch in die­sem Jahr ihren Wäh­ler­an­teil auf 3 % erhö­hen.

 

An der Medi­en­kon­fe­renz in Frau­en­feld wur­den von den Kan­di­die­ren­den die vier Schwer­punkt­the­men vor­ge­stellt: Eine ethi­sche Wirt­schaft muss ver­ant­wor­tungs­voll mit Men­schen und Res­sour­cen umge­hen. Sie soll dem Men­schen die­nen und zu einer nach­hal­ti­gen Wirt­schafts­ord­nung füh­ren, die das Gemein­wohl über die Gewinn­ma­xi­mie­rung stellt. Aus die­sen Grün­den setzt sich die EVP auch für die Kon­zern­ver­ant­wor­tungs­in­itia­tive ein. Bei der Gene­ra­tio­nen­po­li­tik gilt es, die Alters­vor­sorge gene­ra­tio­nen­ge­recht aus­zu­ge­stal­ten, indem die Umver­tei­lung in der 2. Säule zuun­guns­ten der jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen besei­tigt wird. Hand­lungs­be­darf sieht die EVP auch in Bezug auf Ergän­zungs­leis­tun­gen für ein­kom­mens­schwa­che Fami­lien und im kon­se­quen­ten Aus­bau an bedarfs­ge­rech­ten Wohn­kon­zep­ten wie Gene­ra­tio­nen­häu­ser, Alters-WG’s oder betreu­tes Woh­nen. Beim Thema Reli­gi­ons­frie­den und Migra­tion braucht es nach Ansicht der EVP ver­mehrt die Bereit­schaft, Fremde nicht aus­zu­schlies­sen und ihnen unab­hän­gig ihrer reli­giö­sen Ein­stel­lung mit Respekt zu begeg­nen. Auf die­ser Basis soll aber auch die Aner­ken­nung der frei­heit­li­chen Grund­ord­nung unse­res Rechts­staats ein­ge­for­dert wer­den. Wei­ter­hin setzt sich die EVP für die Wah­rung der christ­li­chen Werte und Tra­di­tio­nen ein, die zur Iden­ti­tät unse­res Lan­des gehö­ren. Eine grosse Not sieht die Par­tei im Men­schen­han­del. Die ver­brei­tes­ten For­men sind Pro­sti­tu­tion, Pädo­phi­lie, Por­no­gra­fie oder Zwangs­hei­rat und als sol­ches Aus­beu­tun­gen, die als Skla­ve­rei des 21. Jahr­hun­derts zu bezeich­nen sind. Welt­weit sind 40 Mil­lio­nen Men­schen betrof­fen, mit einer gros­sen Dun­kel­zif­fer. Die EVP for­dert die Bereit­stel­lung finan­zi­el­ler Mit­tel für die Kan­tone, um end­lich eine effek­tive Straf­ver­fol­gung von Menschenhandels­delikten zu ermög­li­chen.

 

Abschlies­send wur­den die unüber­seh­ba­ren Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels genannt. Hier ver­langt die EVP zusätz­li­che Len­kungs­ab­ga­ben auf fos­sile Ener­gien und eine öko­lo­gi­sche Steu­er­re­form, die zur Sen­kung des Ener­gie­ver­brauchs füh­ren soll. Im Kan­ton Thur­gau hat sich die EVP zudem dem Initia­tiv­ko­mi­tee zur Bio­di­ver­si­tät ange­schlos­sen.

 

Die Kan­di­die­ren­den der Stamm­liste sind: Eli­sa­beth Ricken­bach, Rüti/Thundorf; Nina Beerli, Wein­fel­den; Simon Frey; Aadorf, Doris Gün­ter, Win­den; Roger Stie­ger Wein­fel­den; Roland Wyss, Frau­en­feld.

 

Die Kan­di­die­ren­den der jevp sind: Pas­cale Leuch, Kreuz­lin­gen; Jon-Peider Denoth, Romans­horn; Julia Diem, Ber­lin­gen; Debo­rah Möckli-Meyer, Schlatt; Ornina Tekin, Kreuz­lin­gen; Adrian Ziör­jen, Kreuz­lin­gen.