Selbstbestimmungsinitiative – Wer bestimmt wen?

​​​​​​​Was haben Ver­net­zung und Part­nership mit der SBI zu tun? Sehr viel, denn sie ste­hen mit der Selbst­be­stim­mungs­in­itia­tive auf dem Spiel. Sie betref­fen unser Leben in kleins­ten Bezie­hungs­net­zen, sie sind ebenso wich­tig im gesell­schaft­li­chen Gesamt­kon­text.

Die Schweiz wird auch mor­gen von bedeu­ten­den inter­na­tio­na­len Ver­ein­ba­run­gen abhän­gig sein, die auf gegen­sei­ti­gem good­will beru­hen. Ein­sei­tige For­de­run­gen sind nie ziel­füh­rend und füh­ren in die Iso­la­tion, was im Falle der SBI mit hohen wirt­schaft­li­chen Ein­bus­sen ver­bun­den wäre. Die Schweiz hat eine huma­ni­täre Tra­di­tion, die sich in Kon­flik­ten pro­ak­tiv als Ver­mitt­le­rin und Part­ne­rin ein­brachte. Diese Werte gilt es zu bewah­ren – auch wenn die Her­aus­for­de­run­gen in einer unru­hig gewor­de­nen Zeit gewach­sen sind. Mit einem Nein beken­nen wir uns dazu, unse­ren Bei­trag für die Koexis­tenz der Natio­nen zu leis­ten.

Wolf­gang Acker­knecht, Prä­si­dent EVP Thur­gau